{"id":132,"date":"2019-10-14T16:50:19","date_gmt":"2019-10-14T16:50:19","guid":{"rendered":"http:\/\/iancushing.de\/?p=132"},"modified":"2025-10-21T17:39:20","modified_gmt":"2025-10-21T15:39:20","slug":"10-2019-autorenvorstellung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iancushing.de\/?p=132","title":{"rendered":"10\/2019 &#8211; Autorenvorstellung (Danis kleine B\u00fccherwelt)"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Am 10. Oktober 2019 hatte ich meinen ersten Autorentag! Ein ganzer Tag, den Daniela von <\/em><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/DaniskleineBuecherwelt\/\"><em>Danis kleiner B\u00fccherwelt<\/em><\/a><em> nur mir und meinen B\u00fcchern gewidmet hat. Wie verr\u00fcckt ist sowas, bitte?!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erz\u00e4hl uns doch ein bisschen von dir. <\/strong><br>Das ist eine der fiesesten Fragen, die man mir stellen kann, denn ich kann nur sehr schlecht frei \u00fcber mich erz\u00e4hlen \u2026  <br>Ich bin jemand, der voller Ironie und Sarkasmus durch das Leben geht und das Talent hat, sich nicht allzu ernst zu nehmen. Bei allem, was ich mache, neige ich allerdings dazu, es viel zu ernst zu nehmen. Manchmal ist es gar nicht so einfach, das alles zu unterscheiden, hehe. Aber eigentlich bin ich ein ganz netter und umg\u00e4nglicher Mensch, denke ich.  <br>Mein Gem\u00fctszustand pendelt mal zwischen entspannt und cholerisch, euphorisch und voller Zweifel, aber oft liegt es irgendwas dazwischen. Also alles so, wie bei euch auch.<br>Wer irgendwas Spezielles wissen m\u00f6chte, darf mich jederzeit fragen, denn ich betrachte mich gern als offenes Buch \u2026 (beantwortet das irgendwie die Frage?)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Womit kann man dir eine Freude machen?  <\/strong><br>Die gr\u00f6\u00dfte Freude macht man mir mit Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit. &#8222;Echt&#8220; sein und sich nicht hinter Masken verstecken. Das &#8222;Echte&#8220; muss ja nicht jedem gefallen, aber ein ehrlicher Feind ist besser als ein falscher Freund.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Freust du dich, wenn du ein Buch geschenkt bekommst?<\/strong><br>Geschenke, die von Herzen kommen, sind immer sch\u00f6n. Ich hasse allerdings die typischen &#8222;Geschenke-Tage&#8220;, wie Weihnachten oder so. Es ist doch viel sch\u00f6ner, auf etwas zu sto\u00dfen und zu denken: &#8222;Das w\u00fcrde XY Freude machen&#8220;, und es dann einfach zu verschenken. <br>Zumal ich viel lieber verschenke, als etwas geschenkt zu bekommen. <br>Vielleicht hat der ein oder andere es schon bemerkt, denn ich kam ja auf die Idee, meine B\u00fccher in Geschenkpapier einzupacken und eine Karte zu schreiben. Der Hintergrund ist, dass ich es noch immer nicht als selbstverst\u00e4ndlich betrachte, dass ihr Blogger mir eure Zeit, M\u00fche und ehrliche Meinung schenkt und da ich es wirklich als Geschenk betrachte, wollte ich das irgendwie zur\u00fcckgeben, auch wenn ihr eine Menge Arbeit mit dem Geschenk habt. Aber vielleicht habt ihr ja auch Spa\u00df damit?! <br>Ach so \u2026 ob ich mich freue, wenn ich ein <em>Buch<\/em> geschenkt bekomme \u2026 Ja. Vor allem, wenn es ein Buch ist, welches ich mir vielleicht nicht selbst nicht gekauft h\u00e4tte und dann begeistert bin.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hast du eine(n) Lieblingsautor \/ -autorin?  <\/strong><br>Ich habe gerade ein Buch von Dino Buzzati gelesen: &#8222;Die Tatarenw\u00fcste&#8220;. Er hat mich damit so unglaublich beeindruckt! Zu Buzzati bin ich durch einen Zufall gekommen. Ich schau gerne mal in die offenen B\u00fccherschr\u00e4nke, die in manchen St\u00e4dten stehen, und dort habe ich das Buch &#8222;Der Hund, der Gott gesehen hatte&#8220; als Erstauflage von 1956 gefunden! Da hab ich kurz gegoogelt und wusste, dass das etwas sein k\u00f6nnte, was mich interessiert. Und das hat es. Ich liebe seinen Stil und seine Gedanken. Ich habe in &#8222;Die Tatarenw\u00fcste&#8220; mehrere Gedanken gefunden, die ich bereits selbst so oder so \u00e4hnlich in mehreren meiner (Kurz-)Geschichten formuliert habe, was recht spooky ist.  <br>Irgendwie ist es leider schwierig, an seine B\u00fccher zu kommen und ich wunder mich, warum kein Verlag sein Gesamtwerk neu auflegt. Shame on you! Eine Ausgabe seiner gesammelten Werke in einem sch\u00f6nen Schuber bestelle ich hiermit schon mal bei wem-auch-immer vor.  <br>Dar\u00fcber hinaus liebe ich Hermann Hesse und Stephen King (auch wenn er nicht ausschlie\u00dflich gute B\u00fccher geschrieben hat).<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin auch von einigen Selfpublishern begeistert. Wenn ich ein Buch eines Kollegen oder einer Kollegin lese, schwingt zus\u00e4tzlich immer ein klein wenig Aufregung mit, denn ich wei\u00df, was an Blut, Schwei\u00df und Tr\u00e4nen, Hoffnung, Verzweiflung, Tr\u00e4umen, Arbeit, Leidenschaft, M\u00fche und Herzblut dahinter steckt. Wir SPler k\u00f6nnen nicht immer perfekt sein, denn uns fehlen die professionellen (Verlags-)Strukturen, aber die Leidenschaft und das Herz machen vieles wett. Behaltet den Untergrund im Auge, denn dort tummeln sich tolle Autoren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was macht dich gl\u00fccklich \/ wor\u00fcber \u00e4rgerst du dich?  <\/strong><br>Ich \u00e4rger mich \u00fcber sinn- und substanzloses Getrolle. Sowohl in den sozialen Medien (was man aber ziemlich gut ignorieren kann) als auch im realen Leben. Ich sch\u00e4tze Menschen, die zu bestimmten Themen eine Meinung haben, auch wenn sie sich nicht mit meiner eigenen deckt. Jeder Mensch denkt anders und ich ma\u00dfe mir nicht an zu denken, dass meine Meinung die Wahrheit ist. Es gibt so viele Wahrheiten wie Menschen. Kann mir jemand seine Sicht auf die Dinge erkl\u00e4ren und begr\u00fcnden, finde ich das &#8222;okay&#8220;. Nat\u00fcrlich nur bis zu einem gewissen Grad, denn wenn die Dummheit ihnen braun aus dem Maul quillt, gibt es keine Toleranz.<\/p>\n\n\n\n<p>Gl\u00fccklich machen mich oftmals &#8222;Kleinigkeiten&#8220;. Ein L\u00e4cheln, eine Ber\u00fchrung, ein freundliches Wort von Herzen. Aber auch gro\u00dfe Dinge wie meine Freunde und die Klopse meiner Frau. (Ich meine Buletten, Frikadellen und nicht das, was ihr jetzt wieder denkt.)<\/p>\n\n\n\n<p>Und\nnat\u00fcrlich, wenn eine Geschichte sich w\u00e4hrend des Schreibens besser\nentwickelt, als ich es geplant hatte oder ich in wenigen Tagen in\nkompletter Besessenheit eine Kurzgeschichte schreibe, und mit dem\nErgebnis zufrieden bin.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wer ist dein Held des Alltags?<\/strong><br>Alle, denen es auch mal richtig beschissen geht und die sich, mit Hilfe oder aus eigener Kraft, aus dem grauen Nebel heraus finden. Das Leben ist kein Ponyhof und manchmal hat man graue Zeiten. Das kann viele Gr\u00fcnde haben, mal l\u00e4nger oder k\u00fcrzer dauern, aber es ist kein Makel!  <br>Alle, die diesen Kampf aufnehmen, sich neue Perspektiven anlesen \/ aufbauen und sich im besten Falle einen Weg zu pers\u00f6nlichem Gl\u00fcck und Zufriedenheit ebnen, sind Helden in ihrer Welt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie sieht dein Wohlf\u00fchlort aus?<\/strong><br>Das d\u00fcrfte irgendein Campingplatz irgendwo auf der Welt sein. Ein Stuhl, ein Tisch, kalte Getr\u00e4nke. Auf diesen paar Quadratmetern kann ich die Seele so richtig baumeln lassen. <br>Oder mein Arbeitszimmer, wenn es richtig gut l\u00e4uft.  <br>Oder meine Couch, die ich \u00fcber alles liebe.  <br>Hmm, ich merke gerade: Ich f\u00fchle mich an vielen Orten wohl. Der Ort ist scheinbar weniger entscheidend als der Gem\u00fctszustand.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kommst du selber noch zum lesen? Wenn ja, liest du lieber &#8222;richtige B\u00fccher&#8220; oder eBooks?  <\/strong><br>Das ist unterschiedlich. Wenn ich selber im Schreib- oder \u00dcberarbeitungsmodus bin, kann ich nichts nebenher lesen. Zu viele Buchstaben verkraftet mein Hirn scheinbar nicht. Aber zum Einschlafen gibt es so oder so immer ein H\u00f6rbuch. Momentan bin ich in einer Fremd-Lesephase und genie\u00dfe es, fr\u00fch ins Bett zu gehen, um zu lesen.  <br>Ich gebe zu: Ich habe noch nie im Leben ein eBook gelesen. Ich mag die Haptik eines echten Buches, das Umbl\u00e4ttern und \u00fcberhaupt. Da bin ich echt oldschool.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie lautet der beste Ratschlag, den du je bekommen hast? <\/strong> <br>&#8222;Du solltest mal unbedingt Albert Camus lesen.&#8220;<br>Als es mir mal nicht gut ging, hatte ich einen intensiven Austausch mit einem gro\u00dfartigen Freund. Der arme Kerl musste sich alles anh\u00f6ren (bzw. lesen) und weil er viel bewanderter in solchen Dingen ist als ich, hat er festgestellt, dass alles, was ich f\u00fchle und erz\u00e4hle, dem Existenzialismus entspricht. Davon hatte ich bis dahin noch keine Ahnung, aber nachdem ich Camus gelesen hatte fing eine Verwandlung an. Und diese Verwandlung gipfelte darin, dass ich &#8222;\u00f6ffentlich&#8220; schreibe.<br>Vermutlich ist das mein pers\u00f6nlicher Kampf gegen die Absurdit\u00e4t des Lebens.<br>Man denkt oft, dass man aufgrund seiner Gef\u00fchle ein Freak ist, aber in Wirklichkeit hat es alles schon gegeben. ALLES. Man muss nur finden, wo etwas dar\u00fcber steht. Schwarz auf wei\u00df lesen. Annehmen. Und dann verstehst du, dass du nicht allein bist, sondern dass jemand schon B\u00fccher mit deinen Problemen gef\u00fcllt hat!  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hast du ein Vorbild?  <\/strong><br>Mein Papa strahlt immer eine gewisse Ruhe und Gelassenheit aus und er beklagt sich nie \u00fcber irgendwas. Das gleiche gilt f\u00fcr meine Oma m\u00fctterlicherseits. Das finde ich absolut erstrebenswert.  <\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus ist es eher ein Ideal, nach dem ich strebe und welches mir schon unz\u00e4hlige Menschen vorgelebt haben: Wenn man das Geschenk der Kreativit\u00e4t bekommen hat, sollte man es ausleben und sich nicht drum scheren, was andere denken. Ganz so weit bin ich noch nicht, denn dadurch, dass ich noch neu im &#8222;Gesch\u00e4ft&#8220; bin, bin ich nat\u00fcrlich sehr interessiert, ob &#8222;ich es kann&#8220;. Aber zumindest habe ich mir vorgenommen, stilistisch nur das zu schreiben, worauf ich Lust habe. Von philosophischen Gedanken \u00fcber Romatik pur bis total plemplem wird es noch einiges von mir zu Lesen geben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welches Buch hast du als erstes gelesen?  <\/strong><br>Nat\u00fcrlich irgendwelche Kinderb\u00fccher, aber ich kann mich beim besten Willen nicht an das erste erinnern.  <br>Obwohl \u2026 Achtung: Anekdoten-Zeit! Meine Gro\u00dfeltern hatten einen sch\u00f6nen Band mit Wilhelm Busch-Geschichten, in dem ich liebend gerne geschm\u00f6kert habe, wenn ich bei ihnen war. Dann hat ein heftiges Hochwasser ihre Wohnung ruiniert und sp\u00e4ter habe ich mich mit meiner Oma \u00fcber das Buch unterhalten, aber sie war \u00fcberzeugt, dass sie es aufgrund des Wasserschadens entsorgen musste. Vor gar nicht langer Zeit hat sie mir das Buch geschenkt, weil sie vergessen hatte, dass es schon lange auf dem Dachboden lag! Das d\u00fcrfte somit das Buch sein, welches mich als Kind am meisten gepr\u00e4gt hat.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie steht deine Familie zum Schreiben? Unterst\u00fctzen sie dich dabei?  <\/strong><br>Ohne die Unterst\u00fctzung meiner Frau w\u00fcrde ich wohl nicht schreiben k\u00f6nnen. Sie schenkt mir jede Freiheit, die ich ben\u00f6tige, um meine Hirngespinste zu Papier zu bringen; auch wenn sie manchmal arg verwundert ist, was so alles aus meinem Kopf herauskommt.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie bist du eigentlich zum Schreiben gekommen?  <\/strong><br>Noch eine gute Frage \u2026 ich mach es einfach. Ich hab schon immer viel mit Worten zu tun gehabt und vielleicht habe ich ein Talent dazu (wor\u00fcber aber andere urteilen m\u00fcssen und nicht ich!) und nun ist das Ganze offensichtlich eskaliert, hahaha.<br>Wie es dazu kam, warum ich damit die \u00d6ffentlichkeit terrorisiere, hab ich weiter oben ja schon erz\u00e4hlt.  <br>Au\u00dferdem kann ich besser schreiben als reden. Alle, die sich beklagen, dass ich lieber schreibe als telefoniere, sollten mir dankbar sein.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warst du schon an dem Ort \/ den Orten, von denen du schreibst?  <\/strong><br>Viele Orte, die ich beschreibe, existieren tats\u00e4chlich. Wohnungen, H\u00e4user, Orte. Manchmal bastel ich mir, wie in &#8222;In Ewigkeit&#8220;, eine Wohnung aus mehreren verschiedenen zusammen, damit sie passt.  <br>Sagen wir mal so: Sollte ich mal so richtig unglaublich und \u00fcber alle Ma\u00dfen ber\u00fchmt werden, kann ich eine Tour zu den Schaupl\u00e4tzen der Geschichten organisieren. Das wird ein Spa\u00df! F\u00fchrungen auf deutsch, englisch, franz\u00f6sisch, italienisch und nat\u00fcrlich japanisch! 25 Euro pro Person und ein Mal im Monat mach ich &#8217;ne Lesung.  <br>In meinen Kurzgeschichten gibt es auch rein fiktive Orte, weil manchmal der Ort, an denen die Geschichte spielt, nicht relevant ist. Andererseits sieht mein Plan vor, dass Orte und Personen aus verschiedenen Geschichten immer wieder auftauchen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche Taste an deinem PC ist am meisten abgenutzt? <\/strong> <br>Die L\u00f6schtaste. Es ist sch\u00f6n, manche S\u00e4tze einfach l\u00f6schen zu k\u00f6nnen. Sie besch\u00e4ftigen und qu\u00e4len dich; du schreibst sie auf und kurz darauf ist es so, als w\u00e4re nie etwas gewesen. Danke, L\u00f6schtaste! W\u00e4re sch\u00f6n, wenn das Gehirn auch eine L\u00f6schtaste h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was tust du um eine Schreibblockade zu l\u00f6sen? <\/strong> <br>Auf Inspiration warten. Das klingt jetzt sehr entspannt, ist aber f\u00fcr ungeduldige Menschen wie mich die H\u00f6lle. Es war mal so krass, dass ich irgendwann beleidigt dachte: &#8222;Fuck it. Dann schreib ich halt nix mehr!&#8220;, und schwupps kam dieser &#8222;g\u00f6ttliche Funke&#8220; der Inspiration um die Ecke. Das Ergebnis nennt sich \u00fcbrigens &#8222;Die Tr\u00e4ne der Zauberschen&#8220;.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was ist der gr\u00f6\u00dfte St\u00f6rfaktor f\u00fcr dich beim Schreiben? Was h\u00e4lt dich vom Schreiben ab?  <\/strong><br>Die Arbeit. Manchmal bin ich so platt, dass ich keinen vern\u00fcnftigen Gedanken formulieren, geschweige denn eine Idee entwickeln kann. Trotzdem gehe ich am fr\u00fchen Abend immer in mein Arbeitszimmer; kann man schon nicht kreativ sein, kann man ja recherchieren, im Notizbuch herumkritzeln oder Ideen ausprobieren.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie sieht dein perfekter Schreibtag aus?  <\/strong><br>Das ist ein freier Tag ohne Termine und Verpflichtungen. Um 8 Uhr stehe ich auf, dann gibt&#8217;s Kaffee und &#8217;ne Kippe um wach zu werden. Anschlie\u00dfend ein Fr\u00fchst\u00fcck mit frischen Br\u00f6tchen und noch mehr Kaffee. Um halb zehn verkrieche ich mich in mein Arbeitszimmer. Da es ja der perfekte Schreibtag ist, flie\u00dfen die Worte und S\u00e4tze einfach aus mir heraus, w\u00e4hrend ich eine Schl\u00fcsselszene so aufschreibe, dass ich nach einigen Stunden einfach nur zufrieden mit den Worten und der Story bin.  <br>Dann setze ich mich auf den Balkon, trinke einen Whisky oder ein Bier und vollkommen automatisch kreisen die Gedanken um den weiteren Fortgang der Geschichte und schenken mir eine Idee, die ich dann am n\u00e4chsten Tag aufschreiben werde.  <br>Das mache ich solange, bis meine Freunde vorbeikommen und wir eine Runde Pokern und ich anschlie\u00dfend ersch\u00f6pft, betrunken und zufrieden in Bett falle.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was sollen wir unbedingt noch \u00fcber dich wissen? <\/strong> <br>Ihr sollt wissen, wie dankbar ich meinen SuPs bin. Ich bin immer wieder aufs Neue vollkommen von eurem Support und eurer Unterst\u00fctzung \u00fcberw\u00e4ltigt!  <br>Ich denk mir immer: &#8222;Wer bin ich schon, dass mich jemand ernst nimmt und sich mit meinem Hobby besch\u00e4ftigt?&#8220;<br>Und dann erfahre ich so viel Unterst\u00fctzung und lerne dar\u00fcber hinaus tolle Menschen kennen, mit denen es sofort passt. Das ist einfach ein unglaubliches Gef\u00fchl!  <br>Danke, dass ihr mich unterst\u00fctzt! Danke, dass ihr immer fair und ehrlich zu mir seid!<br>Meine pers\u00f6nliche Erfahrungen zeigen mir, dass #miteinanderstattgegeneinander nicht blo\u00df eine Floskel ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe es schon seit meinem ersten Tag gesagt, aber es ist eine Wahrheit, die niemals alt wird:  Wir\nSelfpublisher w\u00e4ren ohne euch Blogger nichts. Und daf\u00fcr danke ich\neuch!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 10. Oktober 2019 hatte ich meinen ersten Autorentag! 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