13.01.2020 – Blaxy’s little book corner

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Dieses kleine Stück Literatur steckte mir nach des Lesens erst einmal in den Knochen. Leichte Kost? – Nein; weder inhaltlich, noch vom Schreibstil.

Philosophisch beschäftigt der Autor uns als Leser mit den essentiellen Themen: Das Leben, der Tod – und wie geht man damit um.
Diese große Thematik wird geschickt in eine Story eingewoben, die man so schnell nicht vergessen wird und ebenso zum Nachdenken einlädt.
Gegliedert in zwei Teile, äußerst kreativ miteinander verbunden, liegen hier ein paar intensive Lesestunden hinter mir – und nachdem ich den 2. Teil beendet hatte, war ich der Versuchung nahe das Buch nochmal von vorn zu beginnen. Dementsprechend sind Titel und Cover auf eine doppelte Art und Weise perfekt gewählt!

Während der erste Teil sich viel mit der Geschichte des namenlosen Protagonisten auseinandersetzt, wird im zweiten Teil der Leser an Gedankengänge herangeführt, die sich zwar teils wiederholen, was Dank des gewählten Stilmittels des Tagebuch führens aber nicht fehl am Platze scheint. Und so manche Einträge lassen das bereits Gelesene in einem anderen Licht erscheinen…

Warum „In Ewigkeit“ nun also keine leichte Kost ist? – Ich persönlich habe mich in so manchen Textpassagen wiedererkannt.
Selbst wenn meine Zeit der Depressionen und des Hinterfragen allen Handelns schon länger her ist, ist dieses dunkle Kapitel mir noch sehr prägnant im Gedächtnis geblieben.
Für instabile Leser könnte dies vielleicht zum Verhängnis werden – auch wenn eine fiktive Geschichte im Vordergrund steht, sind so manche Gedanken schmerzlich wahr und regen zum tiefen Nachdenken an.

Ian Cushing bietet hier nicht nur Unterhaltung an, sondern Philosophie über die eigene Wahrnehmung und der Persönlichkeit.

Dieses Buch ist wahrscheinlich nichts für jeden, dafür aber etwas Besonderes.

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