28.03.2018 – Thrilling Books

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Ian Cushing ist ein neuer, deutscher Thriller-Autor der mir seinen Roman „In Ewigkeit“ als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Inhalt
Das Buch besteht aus zwei Teilen. Ian Cushing hat zuvor mit „Fünf Minuten“ ein Tagebuch veröffentlicht, das als zweiter Teil in diesem Buch enthalten ist und quasi als Prequel mit veröffentlicht ist.

Im ersten Teil wird führt die Geschichte einen einsamen Wolf zurück zu seinem besten Freund und dessen Frau. Die beiden wollen auf ein Konzert fahren und sich einfach einen schönen Abend machen zusammen. Es kommt ein Arbeitskollege von Mike mit, der ebenfalls auf diese Musikrichtung steht und so kann es losgehen. Die drei fahren also los in Richtung des Konzertes und es ereignet sich ein Unfall…

Im zweiten Teil wird der Erstling, das Tagebuch des Protagonisten, als Prequel für die gesamte Geschichte dargestellt. Hier wurde aufgeschrieben was der Protagonist denkt, fühlt, wie er sich entwickelt hat und was ihn angetrieben hat sein Leben so zu leben wie er es für richtig hält.

Cover
Das Cover ist das Unendlichkeits-Zeichen, die liegende Acht. Die Illustration wurde von Karmazid gestaltet, einem Künstler, der sonst Metal-Cover entwirft. Mir gefällt diese sehr, sie macht sich gut auf dem Cover und fällt auf. Der Buchtitel „In Ewigkeit“ spiegelt sich darin doch sehr wider.

Bewertung
Ian Cushing gibt hier einen sehr tiefen Einblick in die Seele des Protagonisten aus dessen Sicht das gesamte Buch geschrieben ist. Das Seelenleben von ihm lässt mich kaum erahnen wie es ihm gehen mag, und was er alles durchlebt hat um dort zu stehen, wo er steht. Es dreht sich viel im philosophische Fragen in der Richtung „Was erwartet uns nach dem Tod?“, „Stehen wir am Ende des Lebens vor Gericht?“ oder „Gibt es einen Gott?“. Jedes Kapitel im ersten Teil wird durch Zitate von mehr oder minder bekannten Bands aus dem Metal-Bereich eröffnet die thematisch immer sehr gut passen (damit hatte er mich schon gewonnen).

Im zweiten Teil des Buches kommen noch andere Themen zur Sprache die man ebenso aus sehr verschiedenen Blickwinkeln betrachten kann und sollte. Das Tagebuch zeigt deutlich die innere Zerrissenheit des Charakters und wie er damit umgeht.

Der Schreibstil ist teilweise durch sehr lange und verschachtelte Sätze recht schwer zu lesen und ich musste manches zweimal lesen um es komplett zu verstehen, was aber zu der Thematik des Buches absolut passt und nur Kritik auf hohem Niveau ist. Man muß sich auf dieses Buch ebenso wie die Thematik einlassen, und findet eventuell selbst seine Ansichten zu Gott und Religion wieder.

Hätte ich das Tagebuch alleine gelesen, wäre ich wohl nicht angetan gewesen von dem Buch, aber insgesamt gesehen passt es gut zusammen mit den beiden Teilen. Der erste Teil des Buches deutet bereits an das im Tagebuch wichtige Dinge stehen, die für die Geschehnisse verantwortlich sind, und so liest man es natürlich auch durch um alles zu verstehen.

Fazit: Philosophischer Thriller mit Grusel-Elementen, der einen nachdenklich zurück lässt.

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