15.11.2020 – Norias Isle of Phantastik

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Mein heutiger Lesetipp entführt in die Düsternis.

Es paßte alles, das Zusammenspiel von einem Eyecatcher als Cover, dem neugierigmachenden Klappentext und die daraus resultierenden Erwartungen wurden übertroffen.
Eine düstere Geschichte, aufgeteilt in zwei Zeitstränge nehmen uns mit auf eine emotional vielfältige Reise in die Abgründe des Menschen….
Übersinnliches vermischt mit Horror, verwoben mit Grusel ist eine gelungene Mischung.

Mit seinem Schreibstil nimmt der Autor den Leser in den Seiten gefangen, mitfiebernd, mitleidend, erschreckend und gleichzeitig berührend auf einer Ebene welche das Geschehen nicht immer fassen kann grinst das Böse quasi zwischen den Kapiteln hämisch lächelnd hervor….. und der Teufel lachte…

Viele Details lassen sie Geschichte regelrecht real erscheinen, die Charaktere in ihrer Darstellung und ihrem Tun sind sehr authentisch beschrieben. Viele Schicksale sorgsam miteinander verknüpft sorgen für Tragik und Dramatik in der Story.
Unerwartete Wendungen, der Irrsinn welcher unaufgeklärte Bürger zu Furien werden lässt, Machtspiele um das eigene Ego zu pflegen und den Beutel zu füllen zeigen auf wie dünn die Tünche der Menschlichkeit aufgetragen sein kann.

Mein erster Cushing, definitv nicht der letzte…
Leseempfehlung, von mir 5 flatterhafte Fledis

27.06.2020 – Geschichtenrausch

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Inhalt:
Die Träne der Zauberschen verfolgt zwei unterschiedliche Erzählstränge. Der eine erzählt die Geschichte von Barbara, einer jungen Frau, die im 17. Jahrhundert gelebt hat und zu Unrecht der Hexerei bezichtigt wurde. Auf sehr authentische Weise wird der dramatische Leidensweg geschildert, den Barbaras Leben aufgrund dieser Denunzierung einschlägt.

Der andere Erzählstrang berichtet von den drei besten Freunden Dirk, Markus und Jan. Die drei leben mit ihren Familien in eben jenem Ort, in dem sich Barbaras grausames Schicksal 400 Jahre zuvor zugetragen hat. Doch keiner von ihnen ahnt, dass sie mit den Geschehnissen in Verbindung stehen und daher in Gefahr schweben. Denn jemand sinnt nach Rache. Es ist eine Frage der Zeit, ob die drei es schaffen, ein schlimmes Schicksal abzuwenden, doch nicht zuletzt hängt es auch davon ab, ob die drei überhaupt bereit sind sich der schlimmen Wahrheit zu stellen.

Genau genommen gibt es noch einen dritten Erzählstrang, der vielleicht, vielleicht auch nicht, Klarheit verschafft, doch dazu werde ich nichts verraten.

Nachdem ich bereits In Ewigkeit von Ian Cushing gelesen habe, wollte ich unbedingt auch Die Träne der Zauberschen von ihm lesen. Allein das Cover hat mich total verzaubert. Ian war sogar so lieb, mir ein Rezensionsexemplar von der Zauberschen zu schicken, mit wunderschönen Goodies dabei. Doch natürlich fällt meine folgende Rezension unabhängig davon aus.

Mein Fazit:
Dieses Buch hat mich in mehrfacher Hinsicht überrascht. Zuerst war ich von der Thematik überrascht. Klar, der Titel deutet daraufhin, dass es in irgendeiner Form um eine Hexe oder eben Zaubersche gehen könnte aber dabei habe ich nicht an das Thema Hexenverfolgung gedacht.

Umso überraschter war ich auch darüber, wie authentisch und unverfälscht Ian Cushing die Geschichte von Barbara erzählt hat. Es wird ein Schicksal dargelegt, welches so vermutlich unzähligen Frauen der damaligen Zeit widerfahren ist und das in einer absolut glaubhaften Form. Ich finde dieses Thema ohnehin sehr interessant und habe schon viel darüber gelesen. Bei Barbaras Schicksal hatte ich das Gefühl einen wahren Bericht zu lesen – was teilweise echt beklemmend war.

Und obwohl ich relativ schnell mit Barbaras Schicksal abgeschlossen habe und mir einbildete, ich wüsste ganz genau worauf das Ganze hinaus läuft, hat mich Ian Cushing dann nochmal mit einem Schocker konfrontiert, den ich so gar nicht erwartet habe.

Doch die Unvorhersehbarkeit nimmt kein Ende. Denn während man so dem Schicksal Barbaras und den drei Freunden bei ihrem illustren Leben folgt, nimmt das ganze nochmal eine Wende an, hin zu einem Horrortrip. Auch dabei wird nicht übertrieben, sondern gezielt und wohl dosiert auf kleine Gruselszenen gesetzt, bei denen sich ganz leicht die Nackenhaare aufstellen.

Schließlich spitzt sich die Lage weiter zu und es wird spannender. Ein paar letzte Rätsel müssen gelöst werden, das Schicksal kann vielleicht noch abgewendet werden und ja am Ende kommen dann noch einmal ein paar Überraschungen und es treten Fragen auf, die auch nach der letzten Seite nicht gänzlich geklärt werden (können). Dieses Buch schlägt man jedenfalls nicht zu ohne darüber nachdenken zu müssen! -> Das ist übrigens eine Sache, die Ian Cushing super beherrscht und die ich an seinen Büchern echt schätze!

Einziges Manko: Vor allem im Vergleich zu den authentischen Geschehnissen rund um Barbara, fielen die Szenen rund um die drei Freunde teilweise etwas oberflächlich aus, z. B. hinsichtlich der Gespräche oder emotionaler Reaktionen. Das ist aber nur ein kleiner Aspekt im großen Ganzen, den ich schade fand.

Insgesamt habe ich beim Lesen dieses Buches die unterschiedlichsten Gefühle durchlebt, habe mich aber keinen Moment gelangweilt! Gerade die Mischung dieses Buches, die Unvorhersehbarkeit und der Nervenkitzel haben mich fasziniert, verwirrt und gereizt.

Abermals ein Buch von Ian Cushing, das in keine Schublade passt aber definitiv einen Platz im Bücherregal verdient!

Meine drei Worte zum Buch:
authentisch – schockierend – überzeugend

17.06.2020 – Virginia Anemona

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Gerade habe ich Ian Cushings Werk *Die Träne der Zauberschen* ausgelesen. Und was soll ich sagen? Ich bin sprachlos! Dieses Buch zählte innerhalb kürzester Zeit zu meinen Lieblingsbüchern. Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch erst begonnen habt und trotzdem direkt verliebt seid? So war es hier.
Es ist nicht einfach nur ein Jahres Highlight für mich, es ist ein für-immer-Highlight, ähnlich wie Paolas Buch *Bionic Soul*.

Das Cover fand ich sofort klasse, weil es anders, interessant und höchst passend ist.
Immer nach dem Lesen dachte ich, Ian kann es einfach und ist fürs Bücherschreiben gemacht.
Diese Art, wie er manchmal selbst alltägliche Dinge beschrieben hat, sodass diese trotzdem so spannend waren, dass ich das Buch kaum weglegen konnte, hat mich echt umgehauen. Das Buch war die ganze Zeit über spannend, ob nun etwas Schlimmes oder Gutes passierte. Ich konnte mich jederzeit in die unterschiedlichen Charaktere hineinversetzen.
Barbara würde ich als den vordergründigsten Charakter des Buches beschreiben. Auch wenn alle Anderen auch sehr wichtig waren, litt ich mit ihr am allermeisten mit. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich ihr verbunden gefühlt habe. Ihre Art, Gutes zu tun, die Freude darüber, den Menschen ein Lächeln zu schenken, die Liebe zu ihrem Mann, ihre teilweise gefährliche Gutmütigkeit – ja, in all dem erkannte ich mich. Es war schon fast erschreckend, zumal sie im Verlauf der Geschichte unglaublich ungerecht und grausam von anderen Menschen behandelt wurde. Und auch das war mir bekannt, also konnte ich sie sehr gut verstehen, als die immerwährende Pein ihre Seele angegriffen und sie verändert hat.
Irgendwann hat jeder gute Mensch die Nase voll davon, wenn er wie Dreck behandelt wird. Was daraus resultieren kann, wird einleuchtend im Buch beschrieben, aber ich verrate es euch nicht, denn ihr müsst dieses Buch möglichst bald kaufen. 🙂

Ich lege es euch wirklich ans Herz. Es ist unsagbar spannend, gefühlvoll, herzzerreissend und trotzdem immer wieder humorvoll. Ian hat eine wunderbare Mischung aus Drama und Humor erzeugt, die mir echt gut gefallen hat.
In einer gerechten Welt, wäre dieses Buch ein Bestseller und das meine ich ganz ernst, weil es Alles hat, was ein gutes Buch ausmacht.
Langsam wird der Text hier länger und länger und dennoch hab ich den Eindruck, meine Worte genügen einfach nicht, um dieses Buch ausreichend zu loben. Es ist einfach extrem genial und bekommt fünf Sterne oder fünf Whiskygläser.

17.02.2020 – De Bichergeck

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Dem Ian Cushing säi Roman kënnt aus dem Selbstverlag – an en ass wierklech staark! Ech war iwwert seng gewalteg Sprooch iwwerascht a wëll onbedéngt nach méi Bicher vun dësem Autor liesen.

D’Geschicht spillt an der Vergaangenheet (1611) an an der Géigewaart. Et geet ëm vermeintlech Hexen, Hexenprozesser an uerg Strofen. Et geet ëm Vergeltung an Ongerechtegkeet. Ech hunn den Abléck an dës Welt nawell interessant fonnt – an erschreckend zugläich. D’Barbara, eigentlech just Bäckerin gëtt zu Onrecht higeriicht.
Ech si vru Roserei bal un d’Decken gesprongen!
An der Géigewaart ginn den Jan, de Marcus an den Dirk Affer vu sengem onerfëlltenen Wonsch no Gerechtegkeet. Mussen si mat hierem Liewen bezuelen? Wéi grouss ass dem Barbara säin Haass?

Ech hunn d’Buch an engem Zock gelies, ech hätt mir méi Zäit missen loossen – mir d’Wierder op der Zong zergoen loossen. Et ass Horror pur – villäicht net fir jiddereen geduecht.

D’Charakteren sinn immens gutt gezeechnet an detailléiert, et war mir eng Freed jiddereen kennenzeléieren. D’Atmosphär ass gutt agefaangen, ech war praktesch live dobäi. A kuckt Iech mol de Buchcover un – ass en net wonnerschéin?
De Schluss ass phänomenal a passt bei de ganze Recht, eppes anescht hätt sech verkéiert ugelies.
E Pluspunkt gëtt et nach fir verschidden philosophesch Zitater!

Vielen Dank, Ian Cushing

16.02.2020 – Dark Owl

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ZUSAMMENFASSUNG
Mystisch, fesselnd, spannend und auf jeden Fall mitreißend. “Die Träne der Zauberschen” war mein erstes Buch von Ian Cushing. Der Schreibstil ist sehr flüssig und gut zu lesen. Ian versteht seine Geschichte zu inszenieren und den Leser in seine Welt zu entführen. Die Charaktere sind sehr lebendig und liebevoll gestaltet. Das Buch ist sehr spannend und lässt einen nicht los. Ian hält für den Leser so einige Überraschungen und Wendungen parat. Achtung! Man verfällt regelrecht seinen Worten und wird hineingezogen.
Horrorelemente, brutale und gruselige Szenen. Szenen die nicht immer einfach sind, einen aufwühlt und zum nachdenken anregt. Die Spannung bleibt bis zum Schluss nicht aus! Man fiebert mit und möchte unbedingt wissen wie es weiter geht. Ein Buch kann doch sooo kurz sein, wenn es so fantastisch unterhält. Tiefgreifend, anders und ein besonderes Werk, was ich hier lesen durfte.

FAZIT
Ein besonderes Buch verdient besondere Worte, aber dafür benötigt man nicht unbedingt viele. Ein ungewöhnliches, mitreißendes und emotionales Buch. Ein Buch, was einen nicht mehr los lässt und einen förmlich bewegt. “Die Träne der Zauberschen” sollte man definitiv gelesen haben! Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

BEWERTUNG
5 von 5 Eulen

25.01.2020 – Recensio Online

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Gibt es einen Gott? Und wenn, ist es der “liebe” Gott?
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Inhaltsangabe:
Ein unheimliches Ereignis verändert das Leben der drei Freunde Dirk, Jan und Marcus von einer Nacht auf die andere. Eine geisterhafte Gestalt droht ihnen grausame Rache für ein Verbrechen an, das vor vierhundert Jahren geschehen ist.
Sie entdecken ein schreckliches Geheimnis, welches ihre Familien seit Jahrhunderten verbindet und müssen erkennen, dass die Sünden der Vergangenheit bis in die Gegenwart überdauert haben. Die Zeit der Rache ist gekommen!
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Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Ian Cushing hat mich zum zweiten Mal auf ein Reise mitgenommen, die für mich nicht mitreißender sein könnte.

Ich starte ausnahmsweise mal mit dem Cover, denn dieses ist so genial und passend zur Geschichte gestaltet! Wunderschön, verwoben und doch creepy, genau wie Ian Cushings Werken.

Zum einen geht es um die Geschichte Barbaras im Jahre 1611, die nicht lieblicher und gläubiger sein könnte und dennoch aus reiner Missgunst und Gier der Hexerei bezichtigt und verurteilt wird. Zum anderen um die Nachfahren ihrer Peiniger. Obwohl das ganze Dorf es besser weiß, so ist das mit den guten Schafen, folgen sie alle besseren Wissens. Und so erleidet Barbara einiges. Einiges mehr, als ich erwartet hatte, obwohl die Folter schon hart genug war. Barbara war immer gläubig, hat das Leben und die Menschen geliebt. Doch wird es ihr vergolten? Was dann kommt, passiert 400 Jahre später: Barbaras Rache.

Die Freunde Dirk, Jan und Marcus sind Nachfahren der Menschen, die Barbara damals verurteilt oder nicht genug für ihren Schutz getan haben. Sie selbst haben nun Kinder, ihre Familien und Anker gefunden. Doch ist es richtig, dass sie jetzt büßen müssen? Ist es richtig, dass du bestraft wirst, wenn du gute Vorsätze hattest und alles versucht, was in “deiner Macht” stand, aber nichts erreicht hast? Was musst du für das Gute einsetzen und wohin führt es dich?
Die Vergangenheit ruht jedenfalls nicht. Und es kommt oft schlimmer, als man denkt. Das jedenfalls erlebe ich in diesen Büchern wie auch im Leben.

Die verschiedenen Geschichten der Protagonisten sind so authentisch erzählt, dass ich mich fühlte, als wäre ich komplett in diese eingetaucht, und der Autor versteht es, einen mitzureißen und sich selbst in Frage zu stellen! Ian Cushing war bei diesem Thema jedenfalls nicht zimperlich. Ich war kurz davor zu weinen und mich kurz daraufhin wegzuschließen, weil ich keine Tränen habe. Er beschreibt Menschen, deren Erlebnisse und Gefühle so haargenau, dass ich alles um mich herum vergesse. Seine Erzählungen sind düster und dennoch so lehrreich! Wenn man denn die Kraft hat …

Und dann ist da immer noch die Frage von “Gott” und dem “Teufel”. Dem “Guten” und dem “Bösen”. Oder ist das alles eins?

Ich liebe es, dass die Sprache in beiden Teilen des Buches variiert. Die Kapiel von Barbara kommen wie ein altes, düsteres Märchen daher, während die Kapitel in “unserer” Zeit auch sprachlich und atmosphärisch stimmig sind. Dennoch erkennt man in beiden Teilen, vor allem im Epilog, Ian Cushings Handschrift. Ich bleibe kopfschüttelnd vor Staunen zurück! So viele Fragen, so viel Ich!

Persönliches Fazit: Ich habe einen neuen Lieblingsautor! Lange hat mich keiner so geflasht! Für alle, die sich mit dem “Hier und Jetzt” und dem “Danach” auseinandersetzen möchten!
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Bibliografie:
Autor: Ian Cushing
Verlag: epubli
ISBN-13: 978-3748580775
Reihe: –
Genre: Okkulte Romane
Erscheinungsdatum: 13.08.2019
Seitenanzahl: 460
Taschenbuch: 14,99€ / Kindle: 4,99 €
Leseexemplar:
Rezension: © Recensio Online, Alice
Cover Original: © Karmazid / Ian Cushing

14.01.2020 – Booksworld by Sakle

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Die Träne der Zauberschen ist nichts wert, oder!?

Meine Meinung:
Das Cover ist wirklich wunderschön und sehr einzigartig. Es ist passend gewählt, denn es zeigt auf der einen Seite ein wunderschönes Frauengesicht, während die andere Seite ein verbranntes Gesicht zeigt. In der Mitte der Gesichter finden wir eine Träne mit dem Titel. Jeder der das Buch gelesen hat, weiß direkt, dass dieses Cover gar nicht hätte anders aussehen können.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist ein typischer Ian Cushing. Mit einer Leichtigkeit werden wir durch das Buch gezogen, welches auch einige Überraschungen bereit hält. Einige der Überraschung sind schön und einige andere sehr schockierend. Mir wurde oft der Atem geraubt. Es ist so unfassbar schrecklich was der Bäckersfrau Barbara hier angetan wird. Und wenn einem erstmal klar wir, das es nicht nur Unrecht ist, sondern auch einfach nicht abwendbar sitzt der Schock in den Knochen.

Die Charaktere:
Barbara ist nicht nur eine wunderschöne Frau, sondern auch sehr ehrlich und gläubig. Das Wohl der anderen liegt ihr sehr am Herzen. Umso größer ist ihre Verletzung als sie plötzlichen bezichtigt wird, eine Zaubersche zu sein.
Diese Frau empfand ich als sehr bewundernswert, liebevoll, mutig und stark. Ich weiß gar nicht wie man so jemanden so tief verletzten kann.

Dirk, Jan und Marcus könnten unterschiedlicher gar nicht sein. Jeder für sich hat seine Stärken und Schwächen. Irgendwie ergänzen sie sich. Aufgrund dieser Freundschaft und den Ereignissen in ihrem Leben (sowie die Frau oder auch das Kind), die alle zeitgleich statt gefunden haben, denkt man zunächst an nichts böses. Reiner Zufall! Doch all das geht sehr weit in die Vergangenheit zurück und hat seine Gründe. Ich habe die drei sehr ins Herz geschlossen.

Die Handlung:
Die Handlung beginnt direkt sehr spannend. Das Buch wird auf zwei Zeit-Ebenen gelesen und in jeweils verschiedenen Perspektiven. Doch dies stellte kein Problem dar. Die Zeit-Ebenen wechseln sich durchgehend ab, sodass man recht schnell wusste, ob man gerade im Jahre 1611 oder im Jahre 2011 verweilt. Ich fand das super, denn so blieb die Spannung mehr als aufrecht und ich musste unbedingt wissen wie es weitergeht. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und musste hinterher feststellen, dass ich das Buch hätte schon viel eher lesen sollen.

Das Ende:
Das Ende hat mich nochmal regelrecht mitleiden lassen und aus der Bahn geworfen. Doch in meinen Augen hätte es nicht anders sein dürfen. Das hätte anders nicht schlüssig sein können und wäre nicht Ideal gewesen.

Fazit:
Die Träne der Zauberschen ist garantiert kein Buch für jedermann. Die Qualen die Barbara erleiden musste, sind doch recht detailliert beschrieben. Aber auch andere Taten, sodass es nicht leicht ist das zu lesen. Auch gibt es einige doch recht gruselige Stellen.
Die Charaktere sind sehr detailliert und einfach zum mitfühlen gemacht. Sie haben eine Ordentliche tiefe und gefallen mir sehr, daher kann ich das Buch nur empfehlen. Ich gebe fünf Sterne und eine klare Kauf- und Leseempfehlung!

Vielen lieben Dank an den Autor Ian Cushing für das Rezensionsexemplar.
Dies hat natürlich keinen Einfluss auf meine ehrliche und persönliche Meinung!

08.01.2020 – Paola Baldin

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Ian Cushing ist mittlerweile zu einem meiner Lieblingsautoren geworden, ich liebe seinen Schreibstil, daher war dieses Buch wieder phänomenal! 5-Sterne-Empfehlung!

Hier meine Rezi: Einzigartig, spannend, düster

Nachdem mich Ian Cushings erstes Werk „In Ewigkeit“ schon mit dem einzigartigen Schreibstil in den Bann gezogen hat, wurde ich von „Die Träne der Zaubersche“ nicht enttäuscht – ganz im Gegenteil! Ich habe als langsame Leserin das Buch in einer Geschwindigkeit verschlungen, die ich bisher nicht von mir kannte.

Die Geschichte dreht sich um zwei verschiedene Zeiten, aber um einen einzigen Ort und um Zusammenhänge, die dazwischen bestehen. Im Jahr 1611 lernt man die hübsche und liebevolle Bäckerin Barbara kennen, die unerwartet als Zaubersche bezichtigt wird. In der Gegenwart begleiten wir drei Freunde (Dirk, Marcus und Jan) mit ihren Familien. Die unzertrennlichen Freunde erleben etwas Übernatürliches, das ihnen keine Ruhe lässt und sie gemeinsam beschließen, dem nachzugehen.

Allgemein ist das Buch wieder wundervoll düster (auch das Cover passt sich perfekt der Geschichte und Stimmung an) und doch so humorvoll, dass mir immer wieder ein Lächeln über die Lippen gehuscht ist. Jeder einzelne Charakter ist mit so viel Liebe und Detail geschaffen. Man lernt sie in kurzer Zeit sehr gut kennen, mit ihren Schwächen und Stärken – vor allem aber wird einem diese spezielle Verbindung zwischen ihnen allmählich bewusst und schließt sie selbst ins Herz.

Auch wenn es Zeitsprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart gibt, ist es kein historischer Roman und bedient sich lediglich an den Zeiten. Ich selbst bin kein großer Fan von Mittelalter- oder Barock-Zeiten in Büchern, aber hier hat es mich absolut nicht gestört – es hat mich noch mehr gepackt und die abwechselnden Zeitsprünge von Kapitel zu Kapitel waren angenehm platziert und gaben dem Lesefluss eine zusätzlich schöne Note.

Es gab allerdings auch die ein oder andere gruselige Szene, die mich echt aufrecht im Bett hat sitzen lassen, aber ich bin unerfahren in Horror, daher bin ich in dem Genre sensibel. Dennoch konnte ich das Buch nicht weglegen und habe mich vom Grusel mitreißen lassen, zum Glück! Die Szenen sind einfach sehr realistisch und lebendig und die gesamte Geschichte, zusammen mit den Zusammenhängen, die allmählich auftauchen, waren einfach spannend und mitreißend. Man hat mit den Charakteren gelitten, sie alle nachvollziehen und verstehen können, so verschieden sie auch waren.

Am Ende des Buches gab es einen ziemlich unerwarteten Schlag in die Magengrube und dann noch einen weiteren. Dadurch konnte man auch nach dem Ende des Buches nicht aufhören, an die verschiedenen Schicksale zu denken und sich Gedanken um das eigene Leben zu machen.

Für mich war „Die Träne der Zauberschen“ ein Lebenshighlight an Büchern und ich bin stolz, es in meinem Regal stehen zu haben! Großes Lob an den Autor, der es geschafft hat, einen Roman mit so großer Vielfältigkeit an Emotionen und Beziehungen zu schreiben und mich dermaßen in verschieden Zeiten und Familien zu entführen.

05.01.2020 – Leseecky by Hilli

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Mir fehlen einfach die Worte um dieses tolle Buch zu beschreiben und obwohl ich es schon vor ein paar Tagen beendet habe, bin ich immer noch geflasht.

Schon als ich das Cover gesehen habe, wusste ich, dass muss ich lesen.
Was ich gelesen habe, hat mir teilweise eine Gänsehaut beschert, aber auch sehr nachdenklich gemacht.
Die Charaktere sind sehr authentisch beschrieben und deren Entwicklung und Umfeld baut sich langsam auf, sodass ich von Anfang an mitten im Geschehen war.
Obwohl die einzelnen Kapitel zwischen den Jahrhunderten hin und herspringen, ist es das was die Geschichte ausmacht.

Der Schreibstil ist flüssig und die Spannung hält sich bis zum Ende der Geschichte.
Ich musste es zwischendurch aus der Hand legen, weil es mich aufgewühlt hat, aber nicht lange und ich las weiter, weil ich einfach wissen musste wie es weitergeht.
Vor allem das Ende war eine Überraschung mit der ich überhaupt nicht gerechnet habe.

Ich gebe von Herzen 5-Sterne-Leseempfehlung, ist aber nichts für schwache Nerven. Das Buch zählt mit zu meinen persönlichen Jahreshighlights 2019.

01.01.2020 – Bloody Things in my Life

Bloody Things in my Life – Facebook

So hier kommt auch schon die erste Rezension im neuen Jahr. Vielen lieben Dank an Ian Cushing für dieses Exemplar.

Mein Fazit: Eine packende Story um Markus und seine Freunde, die alles daran setzen die Vergangenheit aufzuschlüsseln um ihr Leben zu retten. Doch man lernt auch die Bäckerin Barbara kennen, die der Hexerei beschuldigt wird und alles daran setzt frei zu kommen. Zwei unterschiedliche Storys die dann doch zusammen gehören und dieses Buch vollkommen machen.

Der Schreibstil ist sehr spannend und fesselt und somit wird man komplett ins Buch gezogen. Beim Lesen merkt man gar nicht wie schnell die Zeit und Seiten an einem vorbei fliegen. Auch wird in dieser Story sehr viel mit den Emotionen gespielt. Eine nervenaufreibende Berg und Talfahrt der Gefühle. Von Entsetzen, Wut, Trauer, Verzweiflung, Liebe und Freude ist hier alles dabei.

Eine klare Leseempfehlung
9 von 10 Tränen